Nischenseiten-Challenge: Nische finden und Keyword finden

Der erste Schritt in der Nischenseiten-Challenge: eine Nische finden

Ich war natürlich sehr gespannt darauf, wie Sebastian und Peer an die Nischenseiten-Challenge herangehen und welche Tricks sie beim Nischen finden anwenden. Interessiert habe ich deshalb die Vorgehensweise der Beiden bei der Nischenfindung gelesen.

Im Gegensatz zu Sebasatian und Peer, die sich mit der Methode "Probleme, Hobbies, Ängste" an das Problem "Nische finden" heran arbeiteten, habe ich mich (ähnlich wie Nur Sharina Shariff) erst auf meine Intuition verlassen. Ich habe mir die Frage gestellt: Was kann ich? Spontan ist mir dazu eine Menge eingefallen, da meine Interessen sehr breit aufgestellt sind.

Zuerst habe ich mein berufliches Spektrum abgeklopft: Bankkauffrau, Händlerin an der Börse, Risikocontrollerin, Projektleiterin, Ratingspezialistin. Diese Themen schienen mir allerdings nicht sehr interessant für die breite Öffentlichkeit und schon gar nicht, um in der Nischenseiten-Challenge zu bestehen. Ausserdem schreibe ich über ein Spezialthema bereits hier in diesem Blog. Dann habe ich meine privaten Interessen abgeklopft: Garten, Teiche, Bäume. Über die ersten beiden Themen schreibe ich bereits unter: www.japangartenmuenchen.de und in meinem Teich Blog.

Also habe ich mir über meine Hobbies (hier sind sie also doch) Gedanken gemacht: Laufen, Skifahren, Snowboarden, Reiten, Golfen. Und letzteres Thema soll es für die Nischenseiten-Challenge werden. Ab hier habe ich begonnen, ein passendes Keyword zu finden, wie ich es im VIP-Affiliateclub gelernt habe.

Passendes Keyword finden

Wichtig dabei ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das vermeintlich schönste Keyword bewirkt nichts, wenn es von den Menschen nicht nachgefragt wird. Nur die Nachfrage nach einem Produkt bringt Traffic und damit auch den gewünschten Umsatz. Zudem war es mir sehr wichtig, nur kostenlose Tools zu verwenden. Denn ich als Newbie sollte erst mal Geld verdienen, bevor ich es wieder in den Kreislauf investieren kann. 

Zuerst habe ich also mein Keyword in die normale Google-Suche eingegeben. Dann habe ich das Keyword in Anführungszeichen gesetzt, damit ich herausfinden kann, ob die Konkurrenz dieses Keyword bereits optimiert hat. Bei beiden Methoden gibt Google von sich aus bereits diverse weitere Keyword-Kombinationen vor, die ich ebenfalls alle abgeprüft habe.

Zusätzlich zu dieser Abfrage kann man auch das kostenlose Tool "Keyword Datenbank" von ranking-check benutzen. Dieses Tool gibt weitere sehr gute Keyword-Kombinationen aus, die ich dann wieder durch Google analysieren ließ.

Auch bei den echten Konkurrenten kann man Keyword-Ideen erhalten. Schauen Sie sich einfach mal die Quelltext-Seiten bereits bestehender Webseiten an. Sie werden erstaunt sein, auf was Ihre Konkurrenten so alles optimieren.

Im nächsten Schritt habe ich dann die gefundenen Keywörter und deren Kombinationen ausgefiltert, die mehr als 12.000 Konkurrenzoptimierungen hatten. Wie schon oben beschrieben, nutzt es mir nichts, wenn ich eine Menge Keyword-Ergebnisse auf Google habe, diese aber auch von meiner Konkurrenz bereits optimiert wurden. Deshalb: weg mit dem Balast.

Der dritte Schritt zu meinem optimalen Keyword für das meine Zielgruppe auch bereit ist, das Produkt zu kaufen, ist eine neue Recherche in dem kostenlosen Keyword-Tool von Google AdWords. Wenn man sich mit seinem AdWords-Account (ebenfalls kostenlos solange man keine eigene Kampange einstellt) anmeldet, erhält man super Informationen zu dem Keyword. 

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, bin ich folgendermaßen vorgegangen:
1) Anmeldung mit AdWords-Account bei Keyword-Tool
2) Keyword oder Keyword-Kombination eingegeben
3) "Weitgehend" und "Wortgruppe" angeklickt
4) Standort Deutschland eingegeben
5) Sortierung nach "monatlich lokale Suchanfrage" ==> dies ist die wichtige Stellgröße bei der Keyword-Suche. Diese Zahl sagt aus, wie viele Menschen das Keyword oder die Keyword-Kombination in Deutschland gesucht haben. Man kann davon ausgehen, dass diese Menschen dann die Zielgruppe sind. Das heisst, dass diese Menschen dann auch echtes Interesse an dem Produkt haben werden.

Hier ein Beispiel an Hand der Keyword-Kombination "Golf Martin Kaymer":

 

Obwohl Martin Kaymer ein super Golfer ist, führte das Suchergebnis nicht zu dem gewünschten Erfolg. Das Keyword Martin Kaymer brachte nur 390 lokale Suchergebnisse, die sich noch weiter verringerten, wenn man nach "Martin Kaymer" gefragt hat (nur 91 Ergebnisse im Monat). Also gehört der Martin nicht zu meinen Keyword-Favoriten, obwohl ich nicht umhin kommen werde, über ihn zu berichten.

Alle meine Suchergebnisse trage ich in ein Tabellenkalkulations-Sheet ein. Dafür gibt es ebenfalls kostenlose Lösungen wie z.B. von OpenOffice. Diese Lösung funktioniert sehr gut. Ich habe mich allerdings für das Windows-Excel entschieden, weil ich mein Leben lang damit gearbeitet habe.

 

 

Sebastian hat bereits beschrieben, dass er mehr als 100 Besucher pro Tag für seine Nische haben möchte, also 3.000 Besucher im Monat. Eine ähnliche Empfehlung spricht auch Ralf Schmitz in seinem VIP-Affiliateclub aus. Ausführlich erklärt wird dies in seinem Kurs im Monat 4 unter Lektion 4, Video 3. Ich werde mich definitiv daran halten.

 

Geld verdienen als Affiliate im Internet

 

Mein Thema "Golf" ist ja nun nicht direkt eine Nische, so dass ich mich deutlich spezialisieren musste. Nachdem dieser Sport virtuell sehr umkämpft ist, habe ich sage und schreibe 8 Stunden mit der Keyword-Recherche verbracht. Dabei habe ich aber auch wieder eine Menge gelernt. Zum Beispiel hat es sich  herausgestellt, dass eine Keyword-Kombination von 3 und mehr Keywörtern keine oder nur sehr wenige (<10) lokale Suchergebnisse im Google AdWords ergeben. Deshalb habe ich mir diese Keyword-Suche letztlich erspart.

Am Ende habe ich mich für mehrere Keywörter im Umfeld des Golfsports entschieden, die mir den monatlichen Traffic bringen sollen, den ich mir wünsche.  Ich habe jetzt genug von der Analyse und verlasse mich etwas auf mein Anfängerglück. Ich denke, dass ich genug Informationen zusammen getragen habe.

Wie geht es jetzt weiter?

Der nächste Schritt ist, entsprechende Partnerprogramme für meine Keyword-Kombinationen zu finden. Denn damit will ich ja letztlich Geld verdienen. In dieser Woche stehen also die Partnerprogramme im Ziel meiner Recherche.

Die Domain habe ich bereits registriert und ein Webspace ist gebucht. Doch dazu mehr im nächsten Statusbericht.

Ich freue mich schon, auf die nächste Woche. Im Moment fühle ich mich noch ganz komfortabel dank meiner Ausbildung durch Ralf und den VIP-Affiliateclub. Hoffentlich bleibt das so!

Kann ich meine Vorgehensweise noch verbessern? Schreibt mir doch einfach – speziell Ihr Kollegen aus dem Club! Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Eure

Iris Schöberl

 

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9 Responses to “Nischenseiten-Challenge: Nische finden und Keyword finden”

  1. Playsi sagt:

    Die Domain und den Webhoster buchen und dann ein Partnerprogramm suchen, wäre mir etwas kritisch in dieser Reihenfolge. :) Aber zur Not hilft ja ein ehemaliger Buchhändler im Internet aus.

    Viel Erfolg :)

    • Hallo Playsi,

      meinst Du damit, dass man bei der ersten Recherche auch gleich das Partnerprogramm mit einbeziehen soll? Ich glaube, es ist wichtiger, zuerst mal die Nische zu identifizieren. Wenn ich mich auf dem Partnerprogrammmarkt so umschaue, dann gibt es immer mal Möglichkeiten, sich genügend Partner auszusuchen. Dabei muss man nur kreativ genug sein.

      Wie kann mir denn der ehemalige Buchhänder helfen ;-) ? Ich nehme das Angebot möglicherweise gerne an!
      Schönen Abend.
      Iris

  2. Nische finden für die Nischenseiten-Challenge - Internet-Marketing Bert Bonhoff sagt:

    [...] für die Umsetzung einer Nischen-Marketing-Webseite eignen. Auch Iris beschreibt in Ihrem Beitrag “Nische finden und Keyword finden” sehr ausführlich Ihre [...]

  3. René sagt:

    Hallo Iris,

    zunächst einmal meinen Glückwunsch, dass Du bei der Challenge mit machst.

    Was mir gut gefällt, dass Du als Newbie mit machst und Dein Gelerntes umsetzt. Somit sieht man auch gleich wie hilfreich die Strategien in der Praxis sind.

    Freue mich auf weitere Artikel von Dir, weiterhin viel Erfolg.

    Gruß René

  4. Andy sagt:

    Du musst auf jeden Falll aufpassen, dass du mit der Seite auch gut verdienen kannst. Allene viele Besucher biringen nichts.

    • Hallo Andy,

      oh ja – das ist mein Ziel. Ich werde definitiv darauf hinarbeiten, dass ich “zahlende Kundschaft” aquiriere. Ich stehe zwar noch am Anfang meiner Karriere, aber ich glaube, dass ich das nötige Durchhaltevermögen besitze. Und: Es macht Spass!!

      Grüße Iris

  5. Toller “Wettbewerb” mit dem Nischenseiten – Challenge In 13 Wochen zur profitablen Website | Affiliatemarketing sagt:

    [...] Iris Schöberl [...]

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